Allgemeine Geschäftsbedingungen
Gültig ausschließlich gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB).
Allgemeine Geschäftsbedingungen Werbungmacher.de | Werbeagentur & Marketing-Services Fassung 2.1 vom 14.10.2026 § 1 Geltungsbereich 1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") der WERBUNGMACHER.DE UG (haftungsbeschränkt), Bahnhofstraße 13a, 77767 Appenweier, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 732108, USt-IdNr. DE450991066 (nachfolgend „Anbieter"), gelten für alle Verträge über Dienstleistungen und Werkleistungen, die über die Plattform werbungmacher.de oder auf sonstigem Wege zwischen dem Anbieter und Kunden (nachfolgend „Kunde") geschlossen werden. 2. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 3. Der Anbieter schließt keine Verträge mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB. Der Kunde handelt bei Vertragsschluss in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit. 4. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Dieses Erfordernis gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt. 5. Die Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch. § 2 Leistungsgegenstand 1. Der Anbieter erbringt Dienstleistungen und Werkleistungen im Bereich Werbung, Marketing und digitale Kommunikation, insbesondere: - Konzeption und Gestaltung von Werbemitteln (Print und Digital) - Website-Konzeption, -Gestaltung und -Umsetzung - Marketing-Strategie und -Beratung - Online-Marketing (SEO, SEA, Social Media, E-Mail-Marketing) - Marketing-Analyse und Reporting (auch als Abonnement-Dienst) - Sonstige Agenturleistungen gemäß gesondertem Angebot 2. Die konkrete Leistungsbeschreibung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder dem gesondert geschlossenen Dienstleistungsvertrag. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter. 3. Der Anbieter ist berechtigt, Dritte (Subunternehmer, Freelancer) mit der Erbringung von Teilleistungen zu beauftragen, bleibt dem Kunden gegenüber jedoch für die ordnungsgemäße Leistungserbringung verantwortlich. § 3 Vertragsschluss 1. Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. 2. Der Kunde gibt durch Unterzeichnung eines Angebots oder Vertrags, durch schriftliche Auftragserteilung per E-Mail oder durch ausdrückliche Bestätigung ein verbindliches Angebot ab. 3. Der Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch den Beginn der Leistungserbringung. 4. Bei Abruf-Leistungen (z. B. Marketing-Analyse-Abonnement) kommt ein Dauerschuldverhältnis mit der vom Anbieter bestätigten Laufzeit zustande. § 4 Mitwirkungspflichten des Kunden 1. Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien, Zugangsdaten und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. 2. Der Kunde benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner, der zur Erteilung von Freigaben und Entscheidungen befugt ist. 3. Freigaben (Designs, Konzepte, Korrekturabzüge) sind vom Kunden innerhalb der vereinbarten Frist zu erteilen. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb von 10 Werktagen ab Vorlage, gilt der Entwurf als freigegeben, sofern der Anbieter hierauf ausdrücklich hingewiesen hat. 4. Verzögerungen der Leistungserbringung, die auf fehlende oder verspätete Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Vereinbarte Liefertermine verschieben sich entsprechend. 5. Der Kunde sichert zu, dass er alle erforderlichen Rechte (Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte) an den dem Anbieter übergebenen Materialien, Bildern, Texten und Logos besitzt oder zur Nutzung berechtigt ist. Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Rechte entstehen. § 5 Leistungszeiten und Fristen 1. Leistungszeiten sind, soweit nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, unverbindliche Richtwerte. 2. Verbindliche Termine bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung im Angebot oder Vertrag. 3. Der Anbieter gerät nicht in Verzug, solange der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nach § 4 nicht vollständig nachgekommen ist. § 6 Vergütung und Zahlung 1. Die Vergütung richtet sich nach dem im Angebot oder Vertrag vereinbarten Betrag. Sofern kein Festpreis vereinbart ist, erfolgt die Abrechnung auf Basis des jeweils vereinbarten oder im aktuellen Angebot ausgewiesenen Stundensatzes des Anbieters. 2. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. 3. Fälligkeit: Rechnungen des Anbieters sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. 4. Abrechnung bei Projektleistungen: Bei Projekten über einem Gesamtauftragswert von 500 EUR ist der Anbieter berechtigt, eine Anzahlung von bis zu 50 % des Auftragswertes vor Leistungsbeginn zu verlangen. Der Restbetrag wird nach Fertigstellung und Übergabe der Leistung fällig. 5. Abonnement-Leistungen: Abonnement-Leistungen werden monatlich im Voraus in Rechnung gestellt und sind am ersten Werktag des jeweiligen Abrechnungsmonats fällig. Laufzeit und Zahlungsweise ergeben sich aus dem gesondert geschlossenen Vertrag. 6. Zahlungsverzug: Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§§ 286, 288 BGB) zu berechnen. Der Verzugszinssatz beträgt 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. 7. Aufrechnung: Das Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder unbestritten ist. 8. Zahlungsmethoden: Der Anbieter akzeptiert Zahlung per SEPA-Überweisung (IBAN: DE81 6807 0212 0067 5355 00, Postbank/Fyrst, Empfänger: WERBUNGMACHER.DE UG) sowie nach gesonderter Vereinbarung per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift (Abwicklung über Mollie B.V.). § 7 Nutzungsrechte und Urheberrecht 1. Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars räumt der Anbieter dem Kunden das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vertraglich vereinbarten Verwendungszweck ein, sofern nichts anderes vereinbart ist. 2. Eine Übertragung von Nutzungsrechten auf Dritte oder eine Nutzung außerhalb des vereinbarten Zwecks bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters. 3. Der Anbieter ist berechtigt, die erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken in seinem Portfolio, auf seiner Website und in seinen Marketingmaterialien zu verwenden. Der Kunde kann der Referenznutzung jederzeit schriftlich widersprechen; nach einem solchen Widerspruch wird der Anbieter die betreffenden Werke aus seinen Referenzmaterialien entfernen. 4. Arbeits- und Quelldateien (z. B. InDesign-Dateien, Figma-Projektdateien, Quellcode) werden dem Kunden nur dann übergeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Hierfür kann der Anbieter ein gesondertes Nutzungsrechts-Honorar berechnen. 5. Solange der Rechnungsbetrag nicht vollständig beglichen ist, verbleiben alle Nutzungsrechte beim Anbieter. Der Kunde ist bis zur vollständigen Zahlung nicht berechtigt, die erstellten Werke zu nutzen oder zu veröffentlichen. § 8 Abnahme (bei Werkleistungen) 1. Soweit der Anbieter ein Werk (z. B. eine vollständige Website, eine Werbekampagne) schuldet, ist der Kunde verpflichtet, das fertiggestellte Werk innerhalb von 10 Werktagen nach Übergabe abzunehmen, sofern es vertragsgemäß ist. 2. Wesentliche Mängel, die der Abnahme entgegenstehen, sind vom Kunden schriftlich zu benennen. Der Anbieter hat das Recht, wesentliche Mängel innerhalb angemessener Frist zu beseitigen. 3. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde das Werk nicht innerhalb von 10 Werktagen nach Übergabe unter Benennung konkreter Mängel schriftlich ablehnt oder das Werk in Betrieb nimmt; vorausgesetzt, der Anbieter hat den Kunden auf diese Rechtsfolge ausdrücklich hingewiesen. § 9 Kein Widerrufsrecht Der Anbieter schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht deshalb nicht; das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen steht nach § 312g Abs. 1 BGB nur Verbrauchern zu. § 10 Gewährleistung und Mängelansprüche 1. Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit den folgenden Maßgaben. 2. Die Gewährleistungsfrist beträgt 1 Jahr ab Abnahme bzw. Lieferung. § 377 HGB (Rügeobliegenheit) gilt entsprechend. 3. Bei berechtigten Mängeln hat der Anbieter vorrangig das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neulieferung nach seiner Wahl). Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Kunde Minderung oder, sofern der Mangel nicht unerheblich ist, Rücktritt verlangen. 4. Bei Leistungen, die auf Vorgaben des Kunden basieren, besteht kein Mängelanspruch, soweit der Mangel auf fehlerhaften, unvollständigen oder widersprüchlichen Kundenangaben beruht. § 11 Haftung 1. Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. 2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. 3. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. 4. Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, für arglistig verschwiegene Mängel oder nach dem Datenschutzrecht. 5. Der Anbieter haftet nicht für den Eintritt bestimmter wirtschaftlicher Erfolge (z. B. Umsatzsteigerungen, Rankingverbesserungen, Conversionsteigerungen) aus Marketing-Maßnahmen, es sei denn, ein Erfolg wurde ausdrücklich schriftlich zugesichert. § 12 Vertraulichkeit 1. Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, soweit dies nicht zur Vertragserfüllung erforderlich ist. 2. Als vertraulich gelten alle Informationen, die ausdrücklich als vertraulich bezeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt. 3. Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder ohne Verschulden der empfangenden Partei bekannt werden. 4. Diese Verpflichtung besteht für die Dauer von 3 Jahren nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort. § 13 Kündigung von Dauerschuldverhältnissen 1. Abonnement-Verträge werden für die im Angebot oder Vertrag vereinbarte Mindestlaufzeit abgeschlossen. 2. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende der jeweiligen Laufzeit in Textform (§ 126b BGB) gekündigt wird. 3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit fälligen Zahlungen mehr als 30 Tage in Verzug ist. 4. Im Falle einer ordentlichen Kündigung erbringt der Anbieter die Leistungen bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Eine anteilige Rückerstattung bereits gezahlter Entgelte erfolgt nicht, es sei denn, der Anbieter hat die Leistungen wesentlich schlechter als vereinbart erbracht. § 14 Datenschutz, Auftragsverarbeitung und KI 1. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den einschlägigen Datenschutzvorschriften, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten zur Datenverarbeitung, den Betroffenenrechten und den eingesetzten Dienstleistern sind der Datenschutzerklärung unter werbungmacher.de/datenschutz zu entnehmen. 2. Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten, gelten ergänzend die Regelungen des Vertrags zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Diesen Vertrag erhält der Kunde mit dem Angebot; er wird mit derselben Unterschrift angenommen wie das Angebot und ist Bestandteil des Vertragsverhältnisses, sobald bei der Leistung eine solche Verarbeitung stattfindet. 3. Der Anbieter arbeitet weitgehend digital und setzt dabei unterstützend künstliche Intelligenz ein, vorrangig über die eigene Infrastruktur mit lokalen Sprachmodellen in Deutschland, ergänzend über Dienste Dritter, auch mit Sitz in den USA. Ergebnisse einer KI-gestützten Bearbeitung prüft und verantwortet vor ihrer Verwendung ein Mitarbeiter des Anbieters. Näheres steht unter Einsatz künstlicher Intelligenz (https://werbungmacher.de/ki). 4. Enthält eine Arbeit ausschließlich KI-erzeugte Anteile ohne eigene menschliche schöpferische Leistung, genießen diese Anteile unter Umständen keinen urheberrechtlichen Schutz. Die Einräumung von Nutzungsrechten nach § 7 erfolgt in diesem Fall nur, soweit ein solches Recht tatsächlich besteht. § 15 Streitschlichtung 1. Die von der Europäischen Kommission betriebene Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wurde zum 20.07.2025 dauerhaft eingestellt; eine Verlinkung ist nicht mehr möglich. 2. Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG). § 16 Schlussbestimmungen 1. Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 2. Gerichtsstand: Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (Appenweier). Der Anbieter ist auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. 3. Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. 4. Änderung der AGB: Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail mitgeteilt. WERBUNGMACHER.DE UG (haftungsbeschränkt) | Bahnhofstraße 13a | 77767 Appenweier | AG Freiburg HRB 732108 | USt-IdNr. DE450991066 | info@werbungmacher.de